WEBAPIX · MODEL CONTEXT PROTOCOL
KI-Assistenten und Unternehmenssoftware sinnvoll verbinden.
Mit MCP können kompatible KI-Assistenten kontrolliert auf Geschäftsdaten und Arbeitsabläufe zugreifen. So beantworten sie nicht nur Fragen, sondern können mit passenden Berechtigungen auch konkrete Schritte vorbereiten.
KI MUSS NICHT ISOLIERT ARBEITEN
Mit einer gut durchdachten MCP-Integration wird der KI-Assistent Teil Ihrer Arbeitsabläufe – mit klar definierten Zugriffsrechten und Entscheidungen, die bei den Verantwortlichen bleiben.
Vier Grundlagen für eine sinnvolle KI-Anbindung
Die von WEBAPIX entwickelte MCP-Anbindung ist mehr als ein Chatbot: Sie bildet eine geregelte Verbindung zwischen KI-Anwendung und Geschäftssystem.
Einheitliche Schnittstelle für KI-Anwendungen
MCP bietet kompatiblen KI-Clients einen gemeinsamen Zugang. Nicht für jeden Assistenten muss eine vollständig neue Anbindung entstehen.
Aktuelle Daten – im Rahmen der Berechtigungen
Projekte, Aufgaben, Rechnungen oder Kundeninformationen können entsprechend den Zugriffsrechten der jeweiligen Person und ihres Teams abgefragt werden.
Geschäftsvorgänge gezielt anstoßen
Assistenten können etwa neue Aufgaben oder Datenänderungen vorbereiten. In der hier gezeigten Umsetzung werden Änderungen zunächst zur Freigabe vorgelegt.
Kontrollierbarer Zugriff
OAuth-basierte Anmeldung, Berechtigungen für einzelne Funktionen, nachvollziehbare Aufrufe und widerrufbare Verbindungen unterstützen einen geregelten Zugriff.
Was lässt sich mit einer MCP-Integration umsetzen?
Beispiele aus Geschäftsfunktionen, die der von WEBAPIX entwickelte Demona MCP-Server unterstützt.
- AUFGABEN
„Welche Aufgaben stehen heute an?“
Aufgaben, Projekte, Zuständigkeiten und Fristen in natürlicher Sprache abfragen. Neue Aufgaben oder Änderungen lassen sich als freizugebende Vorschläge vorbereiten.
- FINANZEN
„Wie ist der Stand unserer Rechnungen?“
Rechnungsstatus, geplante Zahlungen und Übersichten abrufen. Reine Auskünfte bleiben von Vorgängen getrennt, die Daten verändern würden.
- VERTRIEB
„Was ist aus unseren Angeboten geworden?“
Kunden, Verkaufschancen und laufende Vertriebsprozesse im Rahmen der jeweiligen Team-Berechtigungen einsehen.
- PERSONAL
„Wie viele Urlaubstage habe ich noch?“
Personal- und Urlaubsinformationen abrufen und bei entsprechender Berechtigung Anträge oder Verwaltungsschritte anstoßen.
- CONTENT-MANAGEMENT
„Bereiten wir einen neuen Beitrag vor.“
Inhalte verbundener Websites sichten und Nachrichten oder Seiten vorbereiten – mit redaktioneller Prüfung und Freigabe.
- MANAGEMENT
„Fassen Sie mir den heutigen Stand zusammen.“
Berichte, Suchergebnisse, Benachrichtigungen und offene Vorgänge aus zugelassenen Systemfunktionen zusammenführen.
MCP, API und Integration: Wo liegt der Unterschied?
Die API einer Unternehmensanwendung stellt Funktionen bereit, um Daten abzurufen oder Geschäftsvorgänge auszuführen. Das Model Context Protocol (MCP) nutzt solche Möglichkeiten, um kompatiblen KI-Assistenten ausgewählte Werkzeuge und Datenquellen über eine einheitliche Schnittstelle zugänglich zu machen.
Nach der erforderlichen Anmeldung kann ein Assistent damit nicht nur allgemeine Fragen beantworten, sondern bestimmte Geschäftsfunktionen verwenden – beispielsweise eine Aufgabe suchen oder eine Änderung zur Prüfung vorbereiten. Welche Funktionen zugänglich sind, bestimmen die Berechtigungen und Geschäftsregeln.
MCP ersetzt kein API-Gateway. Es übernimmt nicht automatisch die Aufgaben der allgemeinen API-Infrastruktur, sondern schafft eine geregelte Werkzeugverbindung zwischen KI-Anwendungen und Geschäftssystemen.
Von der Frage bis zur freigegebenen Aktion
Die gezeigte Umsetzung unterscheidet bewusst zwischen dem Abruf von Informationen und Änderungen an Geschäftsdaten.
Assistent verbinden
Die nutzende Person autorisiert die Verbindung aus einem unterstützten KI-Client über eine OAuth-basierte Anmeldung.
Identität und Berechtigungen prüfen
Der Server überprüft die Person, das ausgewählte Team und die für die angeforderte Funktion erforderlichen Rechte.
Daten abrufen oder Vorgang vorbereiten
Lesende Funktionen liefern Informationen. Funktionen, die Daten verändern würden, erstellen in dieser Umsetzung zunächst einen Freigabeantrag.
Änderung freigeben
Ein berechtigter Mensch prüft und genehmigt den Vorgang. Erst anschließend führt das Geschäftssystem die Änderung aus.
Status und Zugriff nachvollziehen
Der Bearbeitungsstand bleibt überprüfbar; Funktionsaufrufe können protokolliert und Zugriffsberechtigungen widerrufen werden.
Die KI bereitet vor. Die Verantwortung bleibt bei Ihrem Team.
In der hier vorgestellten MCP-Umsetzung verändern Werkzeuge für wesentliche Geschäftsvorgänge die Daten nicht unmittelbar. Sie erstellen zuerst Freigabeanträge. Eine Auskunft, das Anlegen einer Aufgabe und ein finanzieller Vorgang benötigen unterschiedliche Berechtigungen. So können Abläufe einfacher werden, ohne die vorgesehenen Kontroll- und Entscheidungsschritte zu übergehen.
Technisch durchdacht und praktisch umsetzbar
Die MCP-Entwicklung von WEBAPIX für Demona berücksichtigt Authentifizierung, Sicherheit und den Betrieb der Anbindung.
OAuth 2.1 als Grundlage
Der Zugriff ist an die Anmeldung, erteilte Berechtigungen und die Zugriffsregeln des jeweiligen Teams gebunden.
Kompatible KI-Clients
Bei entsprechender Konfiguration kann der Server mit unterstützten ChatGPT- und Claude-Clients verbunden werden.
Zugriff widerrufen
Verbindungen lassen sich beenden und die zugehörigen Zugriffstoken über vorgesehene Abläufe ungültig machen.
Nachvollziehbare Werkzeugaufrufe
Anmelde- und Nutzungsereignisse können für spätere Prüfungen protokolliert werden.
Klar definierte Funktionen
Geschäftsfunktionen werden als einzelne Werkzeuge mit abgegrenztem Umfang und eigenen Berechtigungen bereitgestellt.
An Ihr System angepasst
Schnittstellen, Zugriffsrechte und Freigabepunkte werden passend zu Ihren Prozessen konzipiert.
Häufige Fragen zu MCP-Integrationen
Ein gemeinsamer Standard erleichtert die Verbindung. Wie Datenzugriff und Berechtigungen funktionieren, muss dennoch für jedes Unternehmen passend gestaltet werden.
Das Model Context Protocol ist ein Standard, über den kompatible KI-Anwendungen auf bestimmte Werkzeuge und Datenquellen zugreifen können.
Grundsätzlich ja, sofern sich die benötigten Daten und Funktionen sicher bereitstellen lassen. Wir prüfen die Möglichkeiten anhand vorhandener APIs, Berechtigungen und Abläufe.
Bei der hier beschriebenen Umsetzung werden wesentliche Änderungen zunächst als Freigabeanträge angelegt. Ob eine Änderung erfolgt, entscheidet eine berechtigte Person nach den Regeln des Geschäftssystems.
Für das Trennen einer Verbindung und den Widerruf zugehöriger Zugriffstoken sind eigene Mechanismen vorgesehen.
MCP bietet KI-Assistenten einen standardisierten Zugang zu Werkzeugen. Für den Austausch zwischen anderen Systemen können klassische API-Integrationen weiterhin sinnvoll oder erforderlich sein. Häufig ergänzen sich beide Ansätze.
WEBAPIX · KI UND SYSTEMINTEGRATIONEN
Welche Aufgaben könnte KI in Ihren Systemen unterstützen?
Wir sehen uns Ihre Datenquellen, Berechtigungen und wiederkehrenden Aufgaben an. Gemeinsam prüfen wir, an welchen Stellen eine MCP-Integration echten Nutzen bringen kann.